Archiv der Kategorie 'Gedanken'

Die Europa Wahl – Ist meine Stimme wichtiger als meine Gesundheit?

Anscheinend… Ich war nämlich eben wählen und habe dafür eine Odyssee auf mich genommen. Im Moment herrscht in meiner Heimatstadt nämlich ein furchtbares Gewitter. Die Art von Gewitter, die einem die Hose bis zum Schritt einnässt, obwohl man einen Regenschirm trägt, die Schuhe zu Fußwannen umfunktioniert und den Rücken mit Hagelkörnern malträtiert.

Beweisfoto: Zerstörte Keds und nasse Beinbehaarung
Nasser Schuh+Bein
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Ihre Kindheit, meine Kindheit

Als ich heute meiner Großtante bei der Gartenarbeit geholfen habe, hatte ich die Gelegenheit zwei Nachbarskindern von etwa zehn Jahren beim Spielen zu bebobachten. Ich war natürlich höchst gespannt, was bei den Kids heutzutage so in ist. Das Vater-Mutter-Kind-Alter hatten sie rein äußerlich schon hinter sich gelassen. Außerdem kann man das eh nicht zu zweit spielen.

„Wer ist der Trainer“, hörte ich das Mädchen sagen. „Ich will der Trainer sein“, antwortete der Junge. „Immer bist du der Trainer!“, erwiderte das Mädchen. „Na gut, wir wechseln uns ab“, lenkte er ein.

Der Trainer? Was spielen die wohl, fragte ich mich. Wo gibt es denn Trainer? Fussball?

„Wer bist du? Gary? Ash?“
„Ash!“
„Dann bin ich Impergator.“

Die beiden spielten tatsächlich Pokémon. Es sind jetzt ca. 8 Jahre vergangen, seitdem ich in ihrem Alter waren und es wird immernoch Pokémon gespielt. Das verwunderte mich zutiefst und stimmte mich nostalgisch. Genauso haben wir früher auch gespielt. Der einzige Unterschied wäre wohl, dass wir uns damals für Glurak anstatt Impergator entschieden hätten. Nintendo hat mit Pokémon wirklich den Geschmack von Kindern getroffen, wobei mir die Spiele heute immernoch Spaß bereiten. Aber ob in zehn Jahren die Kleinen immernoch Pokémon spielen? Ich warte es gespannt ab.
Das Pokémon Impergator
PS: Wie kann man einem Kind einen Doppelnamen geben und es dann immer mit vollem Namen rufen? Wie spießig.

Ein Blog. Wieso?


Eigentlich fand‘ ich die Idee von Blogs immer schon intressant. Und ich wollte auch schon lange selbst einen schreiben. Nicht etwa, weil ich der Welt etwas spezielles mitzuteilen habe, sondern weil ich ihn irgendwann selbst lesen kann um mich über mich selbst zu wundern. Deswegen habe ich angefangen Tagebuch zu schreiben. Dieses ist aber in den letzten drei Jahren nur um etwa vier Einträge reicher geworden. Ein Blog soll laut meiner geschätzten Freundin Holundereiskrem viel leichter von der Hand gehen, weswegen ich mich hier jetzt angemeldet habe. Nunja.
Auf ein frohes Bloggen!