Ein (ekliger) Comic

Eigentlich bemühe ich mich ja, hier jeden Monat mindestens einen Beitrag zu schreiben. Der November neigt sich jedoch langsam dem Ende hinzu und ich habe immer noch keine Idee, worüber ich schreiben sollte. Aber eine Idee für einen Comic hatte ich schon.
Das Pokémon Pikachu hat Durchfall. Pfui!
Wie ich darauf gekommen bin? Nunja, ein Kind hatte in dem Raum, in dem ich Deutschunterricht habe, einen Pokéball mit merkwürdigen Linien darunter auf den Tisch gezeichnet. Hier seht ihr die absurdeste Erklärung, die ich mir für diese Linien einfallen lassen konnte.

Milchbrötchensucht

Ein Milchbrötchen, das von einer unglaublich langen Zunge abgeleckt wird, weil es so furchtbar lecker ist.
Milchbrötchen. Jedes mal, wenn ich an ihnen im Supermarkt vorbeilaufe, spüre ich eine unglaubliche Versuchung. „Kauf uns, wir sind lecker!“, rufen sie mir zu. Aber ich weiss, dass ich widerstehen muss. Die böse Macht des süßen, fluffigen Gebäcks darf nicht Besitz von mir ergreifen. Und doch werde ich ab und zu schwach und so landet ein Päckchen mit 12 dieser lieblichen Teigkreationen in meiner Einkaufstasche.

Auf dem Heimweg male ich mir dann aus, was ich mit ihnen anstellen werde. Vielleicht schneide ich sie auseinander und bestreiche sie mit Butter, Marmalade oder Nutella. Oder ich tunke sie in Milch bis sie ganz prall bei jedem erfrischenden Bissen tropfen. Vielleicht mache ich es auch wie meine Mutter und presse sie zusammen, bis sie nur einen Bruchteil ihrer Originalgröße haben und lasse dann jeden kleinen Happen sein Volumen und seine Aromen in meinem Mund ausbreiten. Meine Mutter ist nämlich ebenso von diesem Gebäck begeistert. Das ist wohl genetisch bedingt.

Zuhause geht es dann zur Sache. Die Folie wird gewaltsam aufgerissen und schon schnappe ich mir mir das erste Milchbrötchen. Darauf folgt das nächste und das nächste. … Und eventuell noch eins. Und dann noch eins, aber dann ist schluss. Okay ein letztes noch. Nach sechs Stück erlange ich dann meistens meine Beherrschung und meine Vernunft zurück und habe ein schlechtes Gewissen. Abgesehen von den höchstwahrscheinlich erschreckend hohen Kalorienzahlen, die ich mir wirklich garnicht erst ansehen will, ist es bestimmt nicht gesund, sich so zu ernähren. Ich habe nämlich insgesamt eine große Vorliebe für alles Keks- und Kuchenähnliches. Und wenn ich mich mit der hier beschriebenen Gier an solchen Lebensmitteln bediene, bleibt nicht mehr viel Platz für Gesundes.
Aber für seine Gene kann man ja nichts machen, also muss ich wohl damit leben… ;)

Rentnerslalom

Gestern war ich, wie ich es regelmäßig mache, eine Runde joggen. Ich hatte mich schon einmal vor dem Lauf gedehnt, machte es aber auf der Hälfte des Weges nocheinmal, so wie ich das immer mache. Dass das so am besten sei, habe ich von einem selbsternannten Laufguru in einem Sportforum gelesen. Ich legte mein rechtes Bein auf die Lehne der am Wegrand stehenden Bank und beugte mich vor um meine Zehen zu berühren. Nach zwanzig Sekunden folgte das linke Bein folgte. Als auch die andere Seite fertig war, drehte ich mich um, um bei dem Dehnen der Oberschenkelmuskeln das Bergpanorama genießen zu können und da sah ich sie.

Ein nach der Kleidung und Haarfarbe nach beurteiltes Paar im Rentenalter stand still und starr circa zweihundert Meter entfernt von mir auf der meinen Weg bald schneidenden Straße und blickte in meine Richtung. „Ach das bilde ich mir bestimmt nur ein…“, dachte ich mir und fuhr fort. Ich zog meine Ferse nach hinten, bis sie meinene Rückseite berührte und zählte.
1-2-3-4-5 „Die sehen klar in meine Richtung.“
6-7-8-9-10 „Ach, da ist bestimmt was hinter mir oder in meiner Nähe. Hmm nee, also ich sehe nichts.“
11-12-13-14-15 „Die schauen ja immernoch…“
16-17-18-19-20 „VERDAMMT WIESO STARREN DIE MICH AN?!
Augen voller Furcht, Angst, Schock und Entsetzen
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Lied als Bild

Hatte beim joggen eine kleine Idee für ein Bild, die ich gleich umsetzen musste. Welches Lied stellt dieses Bild dar?
Groove Is In The Heart
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Alte Leute und Technik

Die Großmutter schenkt dem Enkel einen Eipott. Dieser ist natürlich nicht sehr erfreut, da er einen iPod von seiner Oma haben wollte.
Alte Leute und Technik sind immer ein lustiges Thema, sie passen wohl genauso gut zusammen wie Öl und Wasser. Ich könnte stundenlang über meine Erfahrungen damit reden. So ruft mich meine Mutter beim surfen im Internet bei jedem Popup zur Hilfe, weil sie nicht weiss, was sie machen soll. Meine Großtante ist davon überzeugt, dass meine Schwester, eine Kommunikationsdesignerin, nicht wirklich arbeitet, sondern alles nur „aus dem Netz zieht“.

Wirklich erzählenswert ist jedoch nur die etwas verstörte Beziehung zwischen meiner Großmutter und unserem Anrufbeantworter. Diesen haben wir nämlich nicht besprochen. Wenn wir nicht anwesend sind, meldet sich die Standartansage einer wohlklingenden Telefonstimme: „Dieser Anschluss ist zur Zeit nicht erreichbar. Bitte hinterlassen sie ihre Telefonnummer und ihre Nachricht nach dem Signalton.“
Dass meine Großmutter nun öfters die Stimme einer fremden Frau zu hören bekommt, resultierte in einigen lustigen Nachrichten. Anfangs hinterlies sie nur verunsichert klingende Laute, dann begann sie mit der Frau auf dem Band zu reden.
Sie entschuldigte sich und sagte, dass sie eigentlich mit ihrer Tochter reden wolle.

Doch letzte Woche hat sie den Vogel abgeschossen. Auf das „Dieser Anschluss ist zur Zeit nicht erreichbar. Bitte hinterlassen sie ihre Telefonnummer und ihre Nachricht nach dem Signalton.“ und den darauf folgenden Piep antwortete sie nur: „Ja… Danke für den Ton.“



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